Mögliche Landnutzungsänderungen im Rheingebiet mit und ohne Klimaänderung: Projektionen fur die Mitte des 21. Jahrhunderts

R. Rötter

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    Abstract

    Der vorliegende Beitrag beschreibt Methoden zur Erstellung möglichst plausibler Vorhersagen zur räumlichen Verteilung wichtiger Landnutzungskategorien, ohne und mit Klimaveränderung. Landnutzungsprojektionen für das Rheingebiet werden dargestellt. Neben drei verschiedenen sozio-ökonomischen Projektionen, werden die möglichen Effekte veränderter Temperatur- und Niederschlagsbedingungen, kombiniert mit erhöhter CO2-Konzentration, auf Biomasseproduktion und Pflanzenwasserverbrauch berücksichtigt. Nach der Zentralprojektion würden bei unverändertem Klima die landwirtschaftlich plus urban genutzten Flächen gemeinsam um 1 000 000 ha abnehmen. An diesem Gesamtergebnis ändert sich unter verändertem Klima kaum etwas. Es wird lediglich durch höhere Kulturpflanzenerträge modifiziert. Für alle Varianten bedeutet dies zusätzlich etwa 200 000 ha, die für nichtlandwirtschaftliche Nutzungszwecke freiwerden.
    Original languageUndefined/Unknown
    Title of host publication1. Workshop Klimaveränderung und Landbewirtschaftung - Landwirtschaft als Verursacherin und Betroffene. Braunschweig (Germany), Bundesforschungsanstalt Landwirtschaft Braunschweig-Völkenrode, 1996. Sonderheft 165
    EditorsS. Obenauf, J. Rogasik
    Pages185-205
    Publication statusPublished - 1996

    Cite this

    Rötter, R. (1996). Mögliche Landnutzungsänderungen im Rheingebiet mit und ohne Klimaänderung: Projektionen fur die Mitte des 21. Jahrhunderts. In S. Obenauf, & J. Rogasik (Eds.), 1. Workshop Klimaveränderung und Landbewirtschaftung - Landwirtschaft als Verursacherin und Betroffene. Braunschweig (Germany), Bundesforschungsanstalt Landwirtschaft Braunschweig-Völkenrode, 1996. Sonderheft 165 (pp. 185-205)