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Mähgutübertragung: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

  • Uwe Latacz-Lohmann
  • , Jan-Hendrik Buhk
  • , Julia Schreiner
  • , Claus-Christoph Herrmann
  • , Insa Thiermann

Research output: Contribution to journal › Article › Academic

Abstract

Ökologen propagieren seit langem, Mähgutübertragung zur Etablierung artenreicher Grünlandbestände als Alternative zur Ansaat beziehungsweise Nachsaat mit Regiosaatgut anzuwenden. Dieser Beitrag untersucht die möglichen Ursachen für die geringe Verbreitung und entwickelt Vorschläge, wie man einen vermehrten Einsatz fördern könnte. Eine Analyse der Verfahrenskosten zeigt, dass die Mähgutübertragung kostengünstiger als die Verwendung von Regiosaatgut ist. Anwendungshemmnisse liegen eher in den mangelnden Spezialkenntnissen und dem höheren organisatorischen Aufwand des Verfahrens. Zusätzlich sind sich potenzielle Anwender:innen bezüglich des rechtlichen Rahmens einer Mähgutübertragung unsicher. Um die Anwendung des Verfahrens zu fördern, wird empfohlen, rechtliche und bürokratische Hürden abzubauen, eine Informations- und Kommunikationsoffensive zur Mähgutübertragung auf den Weg zu bringen, Angebot und Nachfrage durch Etablierung von Kontaktbörsen zusammenzubringen und bestehende Geschäftsmodelle besser zu kommunizieren.
Translated title of the contribution Cuttings Transfer: Between Aspiration and Reality
Original languageEnglish
Pages (from-to)17-24
JournalAnliegen Natur
Volume45
Issue number1
DOIs
Publication statusPublished - 17 Jan 2023

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